Rapid-LASK

1:0 (1:0), 18.200, Kijas

Die erste Assoziation nach diesem Spiel war, dass die Spieler wieder jene Spielfreude wiederentdeckt haben, die mit der Kündigung von Zoki 2016 verloren gegangen war. Nicht, dass wir damals jedes Spiel gewonnen hätten, aber man hatte den Eindruck einer spielerischen Leichtigkeit und Unbekümmertheit, die wir seither vermissen.

Nichts war zu sehen von einer Heimschwäche und auch keine Schwäche in der ersten Halbzeit. „Rapid as its best“, könnte man sagen, so, als wären die Spieler ausgetauscht worden.

Guido Burgstaller spielte in einer Szene der zweiten Halbzeit gleich drei Verteidiger schwindlig, so wie in alten Zeiten und sieht sich nach den letzten Spielen schon in der Spitzengruppe der Torschützen.

Bei aller Freude über den Erfolg; es hätte auch ganz anders ausgehen können, denn nicht nur Rapid hatte viele zusätzliche Möglichkeiten, auch der LASK hatte eine Drangperiode nach der Pause mit zwei hochkarätigen Chancen.

Konsequenzen

Wie unser Präsidium die Besetzung der sportlichen Leitung sieht, wissen wir nicht, aber folgendes wissen wir:

  • Seit der unglücklichen Niederlagen in Ried, stellen wir eine vorher nicht bekannte Spielfreude fest, die tatsächlich mit dem Trainerwechsel zu tun haben könnte.
  • Seit der Kündigung von Zoki im Jahr 2016 haben wir ein so engagiertes und positives Spiel nicht mehr gesehen
  • Dass es die Spieler selbst sind, die den schlechten Saisonstart zu verantworten haben, dürfte nicht der Fall sein.
  • Es war eine großartige Aktion, den zu Unrecht gekündigten Zoki wieder einzustellen – leider nicht in der optimalen Funktion. Und diese Paraderolle von Zoki als Trainer hat er derzeit wieder inne, und man fragt sich: „warum nicht auf Dauer?“
  • Man sollte aus Fehlern lernen und sie nicht wiederholen. Zoki wurde schon einmal aus dem Traineramt gekündigt und darunter litt Rapid bis heute

Ambiente

Die SAF (Sektion Auswärtsfahrer) feierte das 10jährige Bestehen in einer fulminanten vielteiligen Choreografie inklusive Feuerwerk in der Keisslergasse am Beginn der Rapid-Viertelstunde.

Die verschiedenen „Redaktionen“ des Blocks titelten:

  • „Stoppt die InVARsion des modernen Fußballs!
  • „Scheiß WM 2022“
  • „Am wichtigsten werden den Bonzen die Einschaltquoten
    deswegen Boykott QUATAR – als Gedenken an die Toten.“

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