Ried-Rapid

Los geht’s nach Ried, nach langer Zeit wieder einmal mit dem Rapid-Fanbus. Am Nachmittag muss man in Ried mit Regen rechnen, die Temperatur ist mit maximal 9 Grad ziemlich gedämpft aber das sollte kein Nachteil für das Spiel sein.

Bundesliga-Vorschau

Der SK Rapid Wien hat die letzten fünf Aufeinandertreffen mit der SV Josko Ried alle gewonnen, darunter auch die jüngsten beiden Auswärtspartien. Die Rieder siegten zuletzt am 4. Dezember 2013 mit 2:0. In den letzten dreizehn Begegnungen der beiden Klubs gab es kein Unentschieden. Die Heimbilanz spricht mit 13:12-Siegen knapp für die Innviertler.

Nächste Mitgliederversammlung 28.Oktober. Eingeladen wurden Grahovac, Greiml, Murg, Sonnleitner. Auskunft 0677-1899 5070 (Franz)

In der laufenden Meisterschaft haben die Rieder von den letzten vier Heimspielen eines gewonnen (2:1 gegen SV Scholz Grödig). SK Rapid hat nur eines der letzten fünf Auswärtsspiele verloren.

  • Der SK Rapid Wien kassierte in diesem Frühjahr nur eine Niederlage, das gelang sonst keinem Team der tipico Bundesliga. Mit 20 Punkten aus 9 Spielen sind die Wiener das beste Frühjahrsteam.
  • Der SK Rapid Wien gewann die letzten 5 Begegnungen gegen die SV Josko Ried. Das ist aktuell die längste Siegesserie der Wiener gegen eine Mannschaft der tipico Bundesliga.
  • Die SV Josko Ried hält bei 8 Saisonsiegen mit einem Tor Unterschied – Höchstwert.
  • Der SK Rapid Wien erzielte 5 der 6 Saisontore gegen Ried nach Standards
  • Die SV Josko Ried erzielte 34% ihrer Tore in der Schluss-Viertelstunde – der höchste Anteil.
  • Gesamtbilanz: 71 Spiele / 13 S / 18 U / 40 N – Tore: 74:133
  • Heimbilanz: 35 Spiele / 13 S / 10 U / 12 N – Tore: 51:47
  • 1. Spiel gegeneinander: 02.08.1995 (2:1)
  • 1. Heimspiel: 02.08.1995 (2:1)
  • Höchster Sieg: 3:0 (22.03.1997 / 17.05.2009)
  • Höchster Heimsieg: 3:0 (22.03.1997 / 17.05.2009)
  • Höchste Niederlage: 0:6 (16.11.1996 / 13.05.2006)
  • Höchste Heimniederlage: 2:5 (11.05.2014)
  • Die letzten Spiele gegeneinander:
  • 0:3 (A/14.02.2015) – 1:2 (H/05.10.2014) – 0:1 (A/26.07.2014) – 2:5 (H/11.05.2014)

Vorberichterstattung

Unter der bewährten Leitung von Hans Janda fahren wir um 12:20 von der Keisslergasse ab. Es gab nur einen kurzen Halt vor St. Valentin, dafür wurde auch alles Trink- und Essbare im Bus an die Frau und an den Mann gebracht. Auffällig war die etwas „unrunde“ Fahrweise des Busfahrers. Die ständigen Lenkbewegungen waren in der Wagenmitte auffällig zu spüren. Dafür war der Bus ganz neu (vor der Fahrt). 
Ankunft in Ried, Schlange vor der Sicherheitskontrolle
Als routinierte Schnitzelsemmeltester können wir berichten, dass die Kioske in Ried mit den ziemlich schlechtesten Schnitzelsemmeln von Österreich geglänzt haben. Wir werden gleich morgen beim Spiel Rapid II – Mattersburg Amateure einen Qualitätsvergleich in Sachen „Schnitzelsemmel“ am Elektraplatz durchführen.
Unsere Karten sind neben dem ausverkauften Rapid-Fanblock unmittelbar hinter dem Gäste-Tor. 
Torraumszene aus der zweiten Halbzeit.
Die Statistik zeigt, dass Rapid keineswegs die sonst so typische Überlegenheit ausspielen konnte. Besonders in der ersten halben Stunde konnte man sich des Drucks der Rieder kaum erwehren. Ein unterdurchschnittlicher Ballbesitz von 50% sagt schon einiges über die Kräfteverhältnisse. 
Den Unterschied machte ein erfolgreich zu Ende gespielter Konter als nach Vorlage von Robert Beric der immer wichtiger werdende Philipp Schobersberger das spielentscheidende 1:0 erzielte. Sehenswert war in der ersten Halbzeit noch ein Solo ab der Mittelauflage von Brian Behrendt, dessen abschließenden Schuss Thomas Gebauer nur mit Mühe zur Ecke parieren konnte.
Ján Novota zeigte keine Unsicherheiten und klärte einige brenzlige Szenen.
Es gab in weiterer Folge noch weitere Konterchancen für Rapid, die leider nicht genutzt wurden. Eine umstrittene Szene war ein nicht gegebenes Strafraum-Foul an Philipp Schobersberger

Es gab nur zwei Auswechslungen, Alar für Hofmann (angeschlagen) und Starkl für Schobersberger. Philipp Prosenik kam nicht zum Einsatz.

Man beklatscht die kollektive Anstrengung
Die unvermeidlichen Fackeln zu Beginn der Rapid-Viertelstunde wurden von den Zuschauern kritisiert. Ja, daran muss man sicher arbeiten, anderseits gehören die Spiele gegen Rapid zu jener Sorte, die sich diese Bezeichnung verdienen. Während das Rieder Stadion ausverkauft war, haben sich zeitgleich zum Salzburg-Spiel gerade 7000 Zuschauer verirrt. An diesem Problem muss die Bundesliga arbeiten.
Nach dem Spiel begaben wir uns in unsere ziemlich bewachte „Wagenburg“. Die 5 Autobusse bildeten am Eingang zum Fansektor ein Rechteck, nur an einer Ecke konnte man eintreten. Plötzlich ein Tumult innerhalb der Wagenburg, flüchtende Fans, teilweise maskiert, gefolgt von Polizei, drei Fans springen in unseren Bus, einer maskiert (sie wollen offenbar durch die Busfenster die Lage erkunden). Das Ganze dauert höchstens eine Minute, dann ist wieder alles normal. Niemand weiß, was der Auslöser war. Böse Polizisten? Böse Fans?
Wagenburg vor dem Fansektor
Die Heimfahrt ist unspektakulär. Man verfolgt die Spielstände von Altach und Sturm und freut sich schon auf die nächste Auswärtsaufgabe in Graz. Die Rast im Rosenberger in Ansfelden gibt wieder Anlass zum Ärger mit dem Raststättenmonopolisten. Eigentlich ist aber der gar nicht Schuld an den überhöhten Preisen. Denn es ist der Lizenzvergeber, die Asfinag, der dem Betreiber gewisse Auflagen in Richtung „christlicher Preise“ geben müsste. Beispiel: Zwei Gulaschsuppen mit Gebäck, dazu ein Mineralwasser und ein Tonic kosten 27 Euro. (Geärgert hat sich nur der Fiala, die anderen hatten an den Preisen nichts auszusetzen.) 
Der Busfahrer zeigte uns, wie ein Autobus (wegen der Bauhöhe) vom Westen kommend in die Keisslergasse fahren muss, sofern er nicht – wie bei der Hinfahrt – über Auhof fährt: ziemlich kompliziert bis Unter st.Veit, dann über den Penzinger Frachtenbahnhof und die Linzer Straße.

Wir bedanken und bei der Reiseleitung für die angenehme Fahrt! 

Bundesliga-Fakten

  • Das Durchschnittsalter der Startelf der SV Josko Ried betrug 25 Jahre und 186 Tage – die älteste Startelf der Rieder in dieser Saison.
  • Philipp Schobesberger traf erstmals in der tipico Bundesliga außerhalb des Ernst Happel Stadions.
  • Schobersberger war in seinen letzten 5 Spielen in der tipico Bundesliga immer an einem Tor beteiligt.
  • Robert Beric lieferte seinen 1. Assist für den SK Rapid Wien ab. Für den SK Puntigamer Sturm bereitete er 7 Tore vor.
  • Oliver Kragl war an 5 der 8 Schüssen der SV Josko Ried direkt beteiligt.

RIE-RAP

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