Stangl-Stanglpass geht auf’s Stangl

Die Einwechslung von Stangl für Kainz zeigte, wie homogen Rapids Kader besetzt ist. Stefan Stangl setzte sich – ebenso wie vorher Florian Kainz – wiederholt durch, und nur Aluminium rettete die Wiener Neustädter vor einem weiteren Gegentreffer.

Es war nicht untypisch für die zweite Hälfte, dass eine Menge von Chancen nicht verwertet wurde und drei Aluminium-Treffer jeweils Tore für Rapid verhindert haben.

Nächste Mitgliederversammlung 28.Oktober. Eingeladen wurden Grahovac, Greiml, Murg, Sonnleitner. Auskunft 0677-1899 5070 (Franz)

Aber das spielentscheidende Tor kam über die rechte Seite zustande, als Philipp Schobersberger, der „Rapid-Messi“ (Krone) nach einem sehenswerten Dribbling Robert Berić die Torvorlage lieferte.

Sehr auffällig waren die vielen präzisen Pässe von Steffen Hofmann auf die linke Seite zu Florian Kainz, oft auch im Zusammenspiel mit Robert Berić. Gekonnt, kann man da nur sagen.

So druckvoll die Spielzüge von Rapid in der zweite Hälfte phasenweise vorgetragen wurden, so wenig ruhmreich war die erste. Zwei nicht gegebene Treffer, einer der Wiener Neustädter, einer von Rapid. (In englischen Stadien wären wohl beide Treffer problemlos anerkannt worden.) Weiters lässt ein nicht gegebenes Wembley-Tor (das aber laut Video keines war, denn der Ball war nicht hinter der Linie) die Anhänger von Wiener Neustadt an der Gerechtigkeit im Fußball – vertreten durch das Schiedsrichterteam – zweifeln. Die erste Hälfte geht an Wiener Neustadt – nach Punkten.

Aber spielentscheidend dürfte der Einsatz von Steffen Hofmann ab der 41.Minute gewesen sein als Louis Schaub mit einem Bruch des Mittelfußknochens vom Feld musste. Steffen war vielleicht nicht so offensiv wie Louis vorher aber er brachte Ordnung ins Spiel von Rapid und spielte viele kluge Pässe.

Wir wünschen unserem Louis Schaub eine baldige Genesung und vielleicht geht sich ja noch ein Kurzeinsatz im Mai für ihn aus.

Die fast schon reflexartig vorgetragene Kritik der Fans an Ján Novota bei der verfehlten Abwehr des 35-Meter-Krachers von Dominik Hofbauer ist nach meiner Ansicht nicht gerechtfertigt. Das Video zeigt den extrem platzierten Schuss und die Schwierigkeit, den Ball zu erreichen. Glück für Rapid, dass der Ball genau auf der Linie auftraf.

Gute Fans – Einzug der Mannschaften vor spektakulärer Auswärts-Choreografie des Block-West

Schlechte Fans – Rapid-Viertelstunde

Liebe Bundesliga!

Es geht um die beiden Bilder. Die Akteure sind jeweils dieselben. Sie zeigen ihre zwei Gesichter. Eines brav, das andere kriminell. Ist das wirklich so? Wollen wir das so haben? Wer hat dieses Gesetz ausgeheckt?

Schau Dir einmal die Zuschauerzahlen in den von Dir betreuten Spielen an, zum Beispiel jene von Wiener Neustadt im heurigen Jahr (die im Vorjahr werden wohl ähnlich gelegen sein):

2.130 WrNeustadt-Salzburg
3.000 WrNeustadt-Austria
2.860 WrNeustadt-Admira
4.280 WrNeustadt-Rapid

Und genau diese Zuschauer, die von Rapid, die sich für ihr Team und auch ganz allgemein für die Stimmung im Stadion zerfetzen sind also unerwünscht – zumindest interpretiere ich das wegen der Strafen so. Ein Schuss ins eigenen Knie – könnte man sagen.

Die Anhänger des einzigen Vereins, der es schafft, den betrüblich niederen Schnitt der Zuschauerzahlen etwas zu erhöhen, vielleicht sogar wegen der Fackeln; diese Anhänger werden laufend kriminalisiert und die Medien verstärken die negative Wirkung dieser Aktionen der Bundesliga auch noch.

Man muss sich fragen, wer die Idee zu diesem Pyrotechnikgesetz hatte und ob es wirklich in dieser etwas engen schwarz-weiß-Denkweise ausgelegt werden muss, und ob es keinerlei Spielraum für effektvolle Choreografien geben darf. Wollt ihr das wirklich so haben?

Ich, als nicht direkt mit dem Pyro-Konflikt betroffener Zuschauer, stehe dem Einsatz der Fackeln (sofern sich die Akteure dabei vorsichtig verhalten) nicht unbedingt ablehnend gegenüber. Wir Sitzplatzkartenbesitzer sehen über die kurzzeitigen Sicht- und Geruchsbeeinträchtigungen hinweg und empfinden die Strafen der Bundesliga gegen den Verein als ungerechtfertigt, weil der Verein solche Aktionen bei bestem Willen nicht abstellen kann. Der Ordnerdienst, der die Fackeln eventuell finden könnte, wird ja gar nicht von Rapid gestellt und das Gelände in Wiener Neustadt ist ungeeignet, einen Schmuggel von Gegenständen durch die Zäune zu verhindern. Die Kontrollen sind daher meiner Ansicht völlig sinnlos.

Arbeitet lieber an einer Verbesserung des Images des Fußballs als ständig an dem genauen Gegenteil. Man hat den Eindruck als wolle man die Fangruppierungen von Rapid mit drakonischen Strafen und Kriminalisierung soweit dezimieren bis sie dem sonstigen Ligaschnitt entsprechen.

Weiter so, Bundesliga!

You’ll never walk alone

Fußball bedient zwei völlig verschiedenartige Bedürfnisse der Menschen: Abgrenzung und Solidarität.

Dieses zweite Bedürfnis, die Solidarität lebt Susanne in besonderer Weise. Wir trafen sie auf der Haupttribüne mit ihren Schützlingen:

Susanne mit ihren Schützlingen

Ich kannte Susannes Engagement bisher nicht und freue mich, dass mir alle drei am Bild die Zustimmung gegeben haben, Euch dieses „Bild des Tages“ zeigen zu dürfen:

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Die Leser dieses Newsletter wissen, dass hinter EwkiL das Motto „Gemeinsam Essen Trinken“ steht. Hier unsere Gruppe in „Chen’s Restaurant“ neben dem Wiener Neustädter Stadion.

EwkiL in Chen’s Restaurant

Erinnerungsfoto

Wiener Neustadt-Rapid 0:1

Links

Bundesliga-Statistik und Bilder von Rapid werden nach Erscheinen an dieser Stelle eingefügt, jedenfalls aber im Rapid-Kalender unter http://ewkil.rapid.iam.at/kalender.aspx?id=2015-03-22

Nicht vergessen: Heute ist der 7. Jahrestag des 7:0-Auswärtserfolgs gegen RB; außerdem auch die Mitgliederversammlung des „Klub der Freunde“.

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