Erste Erlebnisse mit Rapid-Mobil

Seit Michael Krammer Präsident geworden ist, warte ich auf diesen Tarif. Eigentlich hätte ich schon längst auf irgend einen anderen der sonstigen Billigtarife umsteigen können, aber treu, wie Rapidler nun einmal sind, habe ich in meinem bisherigen Vertrag ausgeharrt.

Dieser „Vertragsstarre“ ist jetzt vorbei und ich habe bereits fünf SIM-Karten (Preis 2,90 -10% für Mitglieder) und einen 10-Euro-Ladebon zum Testen aus dem Fanshop geholt. Der sehr kompetente Fanshop-Verkäufer hat sein Handy schon unter Rapid-Mobil in Betrieb und hat mir erste Tipps gegeben; ich ihm auch, denn wenn jemand den Fanshop betritt, der nicht weiß, dass es hier einen Rapid-Tarif gibt, wird nicht unbedingt darauf aufmerksam. Aber daran würde man arbeiten, hat er mir versichert.

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Mein erstes Gerät, das ich umstellen wollte, ist mein PC. Dazu braucht man keine Rufnummer, keine Gesprächsminuten und keine SMS sondern nur einen Datentarif. Eine Rufnummer hat die SIM-Karte trotzdem aber die braucht man nicht. Über eine Nummernportierung berichten wir später.

Also schiebt man die SIM-Karte laut Anleitung in den dafür vorgesehenen Schlitz und siehe da, es meldet sich bereits das Netz RAPID aber es gibt keine Verbindung; klar, ich habe ja auch noch keine Münzen eingeworfen.

Für diesem (Sonder)fall eines Tablets ist der Text in der Beschreibung falsch, denn dort steht sinngemäß, man solle die SIM-Karte in das Handy stecken und dann die Nummer 0677-6023 rufen, was in diesem Fall nicht geht, weil es ein PC und kein Handy ist.

Gut, schauma online.

Ja, und dort geht das dann auch, denn man kann sich mit drei verschiedenen Verfahren anmelden (https://www.rapid-mobil.at/login/):

  • mit Einmal-Code
  • mit E-Mail
  • mit PUK-Code

In diesem Fall des erstmaligen Einloggens ist der PUK-Code die richtige Wahl. Der PUK-Code steht auf der bankomatkartengroßen SIM-Karte. Man gibt die Rufnummer, dann diesen PUK und man ist eingeloggt.

Unter „Guthaben“ sieht man, dass man Guthaben auf drei Arten aufladen kann:

  • bei wenig Guthaben
  • mit Ladebon
  • mit Kreditkarte, Online Banking

Da ich einen Ladebon mitgebracht habe, verwende ich die zweite Möglichkeit. Ein Ladebon ist anonym, es gibt keinen Konto- und auch keinen Kreditkartenzugriff (wenn das wer nicht will).

In dem Dialog „mit Ladebon“ gibt man ein:

  • Telefonnummer
  • Telefonnummer (muss man wiederholen)
  • Ladebon-Code
  • Aufladen klicken
  • ladebon1
  • Auf „Aufladen“ klicken.
  • ladebon

Das war’s, und schon verbindet sich am PC die SIM-Karte mit dem Netz. Bingo!

Ich rufe probeweise die Seite meiner Bank auf, und schon kann man auf der Seite „Verbrauch“ sehen, dass 6.5 MB verbraucht worden sind. Auf der Seite „Guthaben“ sieht man , dass der Kontostand 9,94 Euro beträgt. Der Aufruf der Seite hat also 0,06 Cent gekostet.

Und welcher Tarif wurde angewendet? Ganz einfach, es ist Rapid Mobil Basic. Dieser Tarif kommt immer dann zu Anwendung, wenn kein besonderes Paket gebucht wurde.

Für mein Tablet bedeutet dieser Tarif Rapid Mobile Basic

  • 0,039 € pro Minute und pro SMS (trifft bei einem Tablet nicht zu)
  • 0,09 € pro MB

Da am Tablet kein Telefonieren möglich ist, bleibt allein der Datentarif, also 9 € pro Gigabyte.

Wann wird man diesen Tarif Rapid Mobil Basic verwenden?

Ich denke, dass meine Anwendung am Tablet ganz gut zu diesem Tarif passt. Meist habe ich ja eine WLAN-Verbindung und brauche das Mobilfunknetz nicht. In den wenigen Fällen, wo es kein WLAN gibt, zahle ich mit diesem Tarif.

Wenn ich aber weiß, dass ich mit dem PC längere Zeit ohne WLAN auskommen muss, würde ich ein Datenpaket buchen. Das gilt dann für 30 Tage (und nicht für einen Kalendermonat, was unpraktisch ist).

Zufällig stellen wir uns gerade heute für die Karten für die Weihnachtsfeier an. Au Erfahrung weiß ich dass in der Kälte vor dem Stadion das Arbeiten mit dem PC nicht sehr lustig ist. Aber heuer ist alles anders, denn Andy Marek hat uns zugesagt, dass wir die Nacht in eine geheizten Raum verbringen können. Und das ist fast genau so gut wie zu Hause. Dazu ist ein Paket sehr praktisch, weil man voraussehen kann, man in dieser Nacht schon auf 1 GB Datenvolumen kommen kann. Im Tarif Basic kostet das immerhin 9 Euro. Bucht man dagegen das Datenpaket Rapid Mobil Heimvorteil Data, bezahlt man 5,90 €. Das Paket gilt für 30 Tage und bietet 3 GB Daten mit 50 MBit/s.

Wenn also dieses Paket nicht aktiviert ist, bucht das System nach dem Tarif Basic, aktiviert man ein Paket, wird der Paketpreis vom bestehenden Guthaben abgebucht und man verfügt über eine größere Datenmenge zu einem günstigeren Preis.

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Um ein Paket zu buchen, loggt man sich ein und aktiviert das entsprechende Paket. Fertig. Im Bild oben sieht man, dass das der Basic-Tarif aktiv ist (unten, gelb) und man einen der beiden anderen Tarife buchen kann, in diesem Fall Rapid Mobil Heimvorteil Data um 5,90.

Man wird gefragt, ob es um 2,- € ein bisschen schneller sein darf.

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…und wie man bezahlen will. Entweder man bezahlt mir dem vorhandenen Guthaben oder man hinterlegt eine Zahlungsart.

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Bei der zu hinterlegenden Zahlungsart werden bei Erreichen einem Minimum von 2,- € 6,- € aufgebucht. Diese Zahlenwerte kann man in den Einstellungen ändern.

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Wie bezahlt man? Entweder mit dem bestehenden Guthaben oder mit Bankeinzug oder Kreditkarte.

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Ich wähle SEPA und gebe die IBAN des Kontos an. Dann präsentiert sich dieser Menüpunkt so:

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Über den Punkt „Ändern“ kann man diese Zahlenwerte und das Konto ändern.

Es ist jetzt ungefähr 2:00 und ich habe ca. 400 MB verbraucht und bis am Morgen werden es wohl noch einige 100 MB werden. Der Paket-Tarif ah sich schon ausgezahlt.

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Ich werde in einigen Tagen über die Rufnummernportierung und die Rapid-Wunschnummer berichten. Die Wunschnummer ergibt für mich nur dann einen Sinn, wenn man ein Handy mit zwei SIM-Kartenplätzen besitzt, weil ich meine bestehende Nummer jedenfalls behalten will.

Jeder, der eines der  Heimvorteil-Pakete benutzt, kann pro Saison zwei Freikarten für bestimmte Spiele erwerben:

https://www.rapid-mobil.at/heimvorteil_detail.html#Gratistickets

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Die Tarife

€ pM   Min   SMS    MB 

9,90  1000  1000  3000  50MB/s Rapid Mobil Heimvorteil
5,90  ----  ----  3000  50MB/s Rapid Mobil Heimvorteil-Data
9,90   200   200   200         Rapid Mobil Roaming (EU-Länder+NOR,LIE,ISL)
2,00                   100MB/s Rapid Mobil LTE-Speedpaket
3,90   300   300               Rapid Mobil Refill-Paket
3,90              3000  50MB/s Rapid Mobil Refill-Paket Daten
 
€ pM €/Min €/SMS  €/MB
0,00 0,039 0,039 0,009         Rapid Mobil Basic
0,00 0,039 0,039 0,009         Rapid Mobil Basic
2,00                    21MB/s Rapid Mobil Basic Speed Paket

Dieser Rapid-Tarif entspricht im Wesentlichen dem Hot-Tarif. Aber der Vorteil für Rapid-Anhänger sind die vielen Kleinigkeiten wie zum Beispiel, Wunschrufnummer, die Folie mit Rapid-Logo, die Freikarten und die Förderung der Nachwuchsmannschaften aus Gewinnen aus diesen Verträgen.

Fußball im Nationalsozialismus

Unter der Patronanz von

  • buechereien wien
  • tipp 3
  • fairplay
  • ballesterer

diskutierten (vlnr)

  • Walter Iber (Steiermark)
  • Johann Skocek (DerStandard)
  • Georg Spitaler (ballesterer, Moderator)
  • Berhard Hachleitner (Sportklub)
  • Dietrich Schulze-Marmeling (Deutschland)
  • Laurin Rosenberg (Rapid, Kurator Rapideum)
  • d15a3097

zuerst am Podium und dann mit den mehr als 60 Gästen in der Hauptbibliothek über Fußball im Nationalsozialismus.

Es ging um die Haltung der Vereinsführungen in den 1920er Jahren, wo von Vereinen berichtet wurde, die einen expliziten Arierparagrafen in ihren Statuten aufgenommen hatten und auch von solchen, die das zwar nicht hatten aber dennoch keine Juden in ihren Reihen duldeten (Beispiel Sportklub).

Berichtet wurde über eine Austria, deren Vorstand sich überwiegend aus Juden zusammengesetzt hat und die allesamt entweder geflohen sind oder vernichtet wurde. Über die kurzfristige Umbenennung der Austria in „Ostmark“ und über die Verklärung von Matthias Sindelar durch Friedrich Torberg in dessen Gedicht.

Es wurde beschrieben, dass Hakenkreuzfahnen und Hitlergruß zum festen Ritual von Sportveranstaltungen gehört haben und dass man sich – berufend auf die Doktrin der Opferrolle – von dieser Symbolik nach dem Krieg distanziert hat. Erst die Aufarbeitung durch eine Historikerkommission hat es ermöglicht, dass heutzutage auch das Foto mit Hitlergruß der Rapid-Meistermannschaft 1941 neben dem neutralen Foto gezeigt wird.

Man hat beschrieben, dass in den Vereinen des Nachkriegsösterreich sich auch die als Nazis bekannten Sportfunktionäre wieder an der Sportorganisation beteiligt wurden.

Und selbstverständlich wurde auch über Erfahrungen über die aktuelle Lage in den Stadien berichtet. Darüber dass die Austria mit den extremistischen Randgruppen trotz ausgesprochener Stadionverbote nicht zurecht kommt und auch, dass bei Rapid durch die stillschweigende Übereinkunft, dass Politik nichts im Stadion zu suchen hätte, die extremen Gruppen nicht denselben Einfluss haben.

Meine Interpretation ist, dass die Capos von Rapid als Ziel immer einen großen, mächtigen Block vor Augen hatten, was sich aber mit extremen Kerngruppen nicht bewerkstelligen lässt, weil deren Ideologie neue Gruppen eher abschreckt.

Schon die Vereinigung der Gruppen in der der Bezeichnung „Block-West“ ist ein integrativer Schritt, der überhaupt erst durch die bewusste Ausblendung der Politik möglich war und der Block auch für die restlichen Stadiongäste mehr Magnet wurde denn Gegner.

Auch die aufopfernde Tätigkeit des Fanbetreuers Andy Marek, der stets die Integration wessen auch immer vor eine Trennung gestellt hat, erzeugte eine sehr hohes Zusammengehörigkeitsgefühl bei Rapid.

Diese Situation bei Rapid ist aber das Ergebnis intensiver Fanarbeit seiten des Vereins und seitens der Fans selbst. 2005 wäre zum Beispiel die Choreografie „Deutscher Meister 1941“ mit der klaren Distanzierung vom Naziterror nicht möglich gewesen, wie Laurin Rosenberg erklärt hat.

Dass sich die Blöcke der Austria und von Rapid mit „Rapid Verrecke“ und „Schwuler FAK“ begrüßen, zeigt – was die Rapid-Seite betrifft, dass sich das Leitbild noch nicht bis zu den Fußballliteraten durchgesprochen hat. Beide Sprüche zeigen, dass weder die Vergangenheit aufgearbeitet wurde, noch die Errungenschaften der Toleranz, die ja im Leitbild von Rapid so klar erfasst ist, bei den Fans angekommen ist. Möglicherweise ist es aber so, dass die Fans während eines solchen Derbys auf ihre Kinderstube vergessen, um in einen längst vergessenen Modus umzuschalten, den sie nach dem Spiel – hoffentlich –  wieder vergessen.

Eine tolle Veranstaltung des ballesterer! Diese Veranstaltungen sind kostenlos. Man bekommt ein Freigetränk, gespendet vom Hausherrn.

Links

 

 

 

 

 

Spielverlagerung

Der SK Rapid hat am am 30. November 2016 einen kleinen Kreis von InvesTORen zum Private Viewing in die Ottakringer Brauerei eingeladen. In der ersten „Spielhälfte“ stand eine Führung durch Wiens renommierteste*) Bier-Brauerei am Programm. In „Halbzeit zwei“ hielt Markt- und Meinungsforschungs-Experte Veit Wolff einen Impulsvortrag mit dem Thema „Das Biersponsoring in der Fußball-Bundesliga im Benchmark – Investition, Implementierung, Aktivierung“.

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Nach einem tollen Abendessen, verlagerte sich das Spielgeschehen zum Private Viewing des SKY LIVE-Spiels SV Mattersburg vs. SK Rapid.

Es war schon eine tolle Sache, gemeinsam mit Andy und Lukas, Christoph Peschek, Stefan Schwab, Thomas Waldner, Stefan Kjaer, Sebastian Pernhaupt und Lorenz Kirchschlager an einem Tisch zu sitzen, leider auch zu sehen, dass wir alle unter dem Eindruck dieses Spielergebnisses gleichermaßen leiden und gewissermaßen „Passagiere“ in dem Spielgeschehen sind.

Brauereiführung

Die Brauereiführung war ein erster Höhepunkt des Abends; schaut Euch die Bilder an!

Ottakringer, und nicht irgendein Bier!

Der erste Interviewpartner von Andy Marek an diesem Abend, der Vorstand der Brauerei Matthias Ortner, verwies mit nicht unberechtigtem Stolz auf vier Medaillen aus dem Jahr 2016.

Im Bild Matthias Ortner bei seiner Begrüßung, im Hintergrund zwei der vier Auszeichnungen.

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Aus einer Auswahl von über 2.000 Biersorten aus ganz Europa wurden von einer 124-köpfigen Fachjury gleich vier Biere der Ottakringer Brauerei prämiiert. Ottakringer ist also jene Brauerei, die 2016 weltweit das beste Märzenbier braut!

  • Gold: Ottakringer Helles und Gold Fassl Pils
  • Silber: Gold Fassl Dunkles und Hausmarke 3

Alle Details dazu hier:

Was man bei einer solchen Führung erfahren kann, zeigen folgende Fragen:

  • Was ist ein „Lager“-Bier?
  • Was ist ein „Märzen“-Bier?
  • Seit wann gibt es die Ottakringer Brauerei?
  • Von wo kommt das Wasser der Ottakringer Brauerei?
  • Wozu dient ein Biergarten?
  • Welchen ursprünglichen Zweck hatte das Oktoberfest?
  • Wie groß ist das Fassungsvermögen eines der großen Tanks am Geländer der Brauerei?
  • Was ist das?
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  • Was ist ein „Zapfer“?

Antworten am Ende des Textes.

Vortrag „Sponsoring“

Der Vortrag hat uns Werbelaien gezeigt, wie groß die Investitionen der deutschen Brauereien in die Fußballwerbung sind und wie viel Aufwand allein hinter diesen kurzen Werbespots auf den LED-Banden steckt. Alles ist genau geplant, nichts wird dem Zufall überlassen. Wir beobcahten ein Spiel und werden von diesen Botschaften unbewusst beeinflusst. (Alle Vortragsfolien bei der Bildersammlung).

Der Vortrag beleuchtete in seinem zweiten Teil auch die Situation von Rapid in Österreich und zeigte eine sehr positive Wahrnehmung von Rapid bei seinen Anhängern. Aussagen wie Rapid…

  • …ist regional verwurzelt,
  • …ist eine Gemeinschaft,
  • …leistet vorbildliche Nachwuchsarbeit
  • …ist innovativ
  • …handelt solide und wirtschaftlich effizient,
  • …ist familienfreundlich,

wurden in eine Umfrage im Mai 2016 weit jenseits der 80%-Marke positiv bewertet. Auch ist die Bekanntheit der Rapid-Partner bei den Anhängern von Rapid (Beispiele WienEnergie, adidas, Allianz, Ottakringer) weit höher als im Bevölkerungsschnitt.

Rapid ist beliebtester und unbeliebtester Verein gleichermaßen und hat in Österreich eine ähnliche Stellung wie Bayern-München in Deutschland.

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Quiz

Im Rahmen der Veranstaltung gab es auch ein ebenso einfaches wie schwieriges Quiz. Die Fragen betrafen Rapid und die Brauerei und waren im Prinzip leicht zu beantworten, allein den Spielausgang des Spiels gegen Mattersburg hat nur einer der Anwesenden erraten und gewann daher ein XPERIA-Handy mit der Wunschnummer 0677-1899-0815. Die weiteren Gewinne waren zwei VIP-Tickets für das Bilbao- oder Ried-Heimspiel sowie ein von Stefan Schwab signiertes Auswärts-Trikot.

Im Bild der Gewinner des ersten Preises mit Stefan Schwab und Sebastian Pernhaupt (Rapid-Marketing).

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Im Bild Stefan Schwab und Florian.

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Mattersburg-Rapid 1:1 (0:0)

Das Spiel selbst war weniger enttäuschend als es das Ergebnis ist. Gegen ein Tor (wie den präzise geschossenen Freistoß) machtlos zu sein, das kann schon passieren aber es wiederholt sich, dass unsere Mannschaft derzeit eine sehr geringe Torfreudigkeit hat, ganz unabhängig von Trainer, und das kostet Punkte – auch wenn man gefühlt die bessere Mannschaft ist.

Man fragt sich natürlich, ob die Entscheidung des Vorstands zu einem Trainerwechsel gerade zu diesem Zeitpunkt und dann auch die Entscheidung den neuen Trainers zu einer abrupten Änderung des Spielsystems richtig waren.

Sowohl der Trainerwechsel als auch die gleichzeitige Änderung der taktischen Aufstellung bringen nicht gerade mehr Stabilität in einem ohnehin verunsicherte Mannschaft – wie man sieht. Dass die sich ergebenden Abläufe alles andere als eingespielt sind, ist verständlich. Wäre es nicht besser gewesen, diesen Herbst einfach weiterspielen zu lassen und diese Systemumstellung auf die Winterpause zu verschieben?

Aber so sind sie, die Adabeis, sie müssen selbst nichts entscheiden, wissen aber alles besser. Außerdem: wenn gewonnen wird, fragt man sich solche Dinge nie.

Gleich von zwei Vereinen überholt, findet sich Rapid nun am ungewohnten siebenten Tabellenplatz. Wenigstens werden wir diesen Platz in der kommenden Runde nicht auch noch verlieren, weil zum achten Platz noch vier Punkte fehlen.

Links

Danke an Rapid für diese – wie so oft – tolle und sehr lehrreiche Veranstaltung. Hier unsere gewonnenen Erkenntnisse über das Bier. 

Wissenswertes über Bier

Was ist ein „Lager“-Bier?

Das Bier hatte früher eine nur geringe Haltbarkeit und auch kühle Umgebungen bis etwa 10 Grad gebunden. Etwa seit 200 Jahren kann man Biere auch außerhalb der kalten Jahreszeit trinken. Die Herstellkungsverfahren gehen auf Anton Dreher aus Schwechat zurück, der als Erfinder des Lagerbiers gilt. Alle untergärigen Biere (die wir überwiegend trinken) mit etwa 5% Alkoholgehalt und etwa 12% Stammwürze werden als Lagerbiere bezeichnet.

Was ist ein Märzen-Bier?

Märzenbier nennt man eine Biersorte mit einem höheren Alkoholgehalt, das in Österreich weit verbreitet ist. Es wurde früher im März gebraut.

In den vorindustriellen Zeiten war die Bierproduktion eng mit dem jahreszeitlichen Temperaturverlauf verknüpft. Nur etwa bis zum März konnte man die für die Herstellung des untergärigen Biers notwendige Temperatur von wenigen Grad erreichen. Daher braute man im März ein besonders lagerfähiges Bier mit mehr Hopfen mit einem höheren Alkoholgehalt, das über die Sommermonate verbraucht wurde.

Es gab auch einen zweiten Grund, warum man im Sommer kein Bier gebraut hat, denn es bestand bei höheren Außentemperaturen eine höhere Brandgefahr beim Biersieden.

Seit wann gibt es die Ottakringer Brauerei?

Die Ottakringer Brauerei wurde 1837 gegründet.

Von wo kommt das Wasser der Ottakringer Brauerei?

Eine Brauerei hat einen großen Wasserbedarf. Man braucht im Zuge der Produktion für einen Liter Bier etwa vier Liter Wasser. In der Ottakringer Brauerei kommt dieses Wasser aus einem Brunnen am Gelände, der vor mehr als Hundert Jahren in siebenjähriger Bauzeit in Handarbeit gegraben wurde. Der Brunnen ist 118 Meter tief und bis 30 Meter unter dem Straßenniveau mit Wasser gefüllt. Man könnte dem Brunnen viel mehr Wasser entnehmen als man tatsächlich benötigt.

Welchen ursprünglichen Zweck hatte das Oktoberfest?

Das im März zuletzt gebraute Bier wurde kalt gelagert und während der Sommermonate verbraucht. Das Oktoberfest diente dem Verbrauch der Restbestände um danach wieder mit dem Brauen den jungen Biers beginnen zu können.

Wozu dient eigentlich ein Biergarten?

Bier muss kat gelagert werden (4…8 Grad). In der vorindustriellen Zeit benötigte man dazu Bierkeller, bei denen man das Bier kühl halten konnte. Um die Außentemperatur zu senken, pflanzte man über diesen Bierkellern vorzugsweise Kastanien, die Flachwurzler sind und daher den Keller nicht beschädigen, die aber gleichzeitig eine große schattige Krone haben, die kühlend auf das Erdreich wirkt und daher hilft, das Bier kühl zu halten.

Das Bier wurde dann in diesen Umgebungen ausgeschenkt ähnlich wie das beim Wein die Heurigen sind; der Biergarten war geboren.

Wie groß ist das Fassungsvermögen eines der großen Tanks am Geländer der Brauerei?

Einer dieser Tanks fasst 200.000 Liter. Ok, das ist eine große Zahl. Aber wie kann man sich diese Zahl veranschaulichen? Wenn jemand pro Tag ein Kiste Bier trinkt (und am Sonntag zwei Kisten),  dann braucht er 50 Jahre, um diese Menge zu verbrauchen. 0,5 Liter * 20 (pro Kiste) * (7+1) Tage * 52 Wochen * 50 Jahre = 208.000 Liter.

Was ist das?

Es ist ein Blick in ein historisches Bierfass. Aber ganz so historisch ist das Fass gar nicht, denn es wurde immerhin bis 1989 darin Bier gebraut. Ein solches Fass hatte ein Fassungsvermögen von 4.000 Litern. In dem Bierkeller der Brauerei konnten etwa 50.000 Liter Bier verarbeitet werden. Man vergleiche mit den heutigen 8 Tanks zu je 200.000 Liter.

Interessant auch, dass es bei Bier – anders als beim Wein – nicht gewünscht ist, dass sich der Biergeschmack durch das Holzaroma anreichert. Daher wurden diese Fässer von Zeit zu Zeit innen gereinigt und dann mit einem Schutzanstrich versehen. Diesen Anstrich haben besonders kleinwüchsige Lehrlinge durchgeführt. Sie waren die einzigen, die durch das Fassloch ins Innere des Fasses klettern konnten.

Was ist ein „Zapfer“?

Das dürfte eine von vielen Wortschöpfungen der Ottakringer Kreativabteilung sein und reiht sich ein in die Reihe der Begriffe 16er Blech, XVI, Ottarocker und andere. Es ist einfach derjenige, der das Bier ausschenkt. Es gibt auch eine „Zapferin“.

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Hauptversammlung

Es war ein organisatorisch sehr gelungener Abend, erstmals im neuen Zuhause, auf beiden Ebenen 1 und 2 der Röhre. Man konnte kleine Speisen und Getränke kaufen, zuletzt gab es sogar Freibier auf Kosten des Präsidiums, was den Abend bis nach Mitternacht verlängerte.

Der Ablauf der Veranstaltung ist in Bildern fast lückenlos dokumentiert. Die Inhalte der Vorträge wurden durch Power-Point-Präsentationen illustriert und diese Darstellungen sind in der Bildersammlung vollständig enthalten. Die folgenden Schilderungen folgen dem Ablauf des Abends.

Ebene 1 war in Form einer Theaterbestuhlung bestückt. Die Sessel, die sonst an den Tischen stehen haben seitliche Klammern, sodass man sie ineinander haken kann und die Sitzanordnung nicht zerfleddert.

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Hier ein Bild vom immer lustigen Alfred Körner, bei dem Frau Baar versehentlich ins Bild gerutscht ist, denn eigentlich will sie das ja nicht, fotografiert werden.

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Wie bei diesen Generalversammlungen üblich, war nicht die erforderliche Anzahl der Mitglieder anwesend und Andy Marek nutzte diese Zeit für Interviews mit Laurin Rosenberg und Mag. Sebastian Pernhaupt.

Nach dem gemeinsamen Absingern der Rapid-Hymne gab es eine Präambel zur Tagesordnung. Unter dem Motto, dass man angesichts dieser tristen sportlichen Situation nicht einfach zur Tagesordnung übergehen könne, richtete Präsident Krammer einen Appell an die Mitglieder, in dem er betonte, dass man alles unternommen habe, um den sportlichen Erfolg zu sichern aber leider… Was bleibt, man müsse zusammenhalten.

Bericht des Geschäftsführers Christoph Peschek

Christoph berichtete über die sehr erfreuliche finanzielle Situation und das man ab sofort über den nationalen Wettbewerb ausgeglichen bilanzieren könne. Es ergäben sich in allen Geschäftsfeldern tolle Steigerungen, und man müsse bedenken, dass hier noch nicht das neue Stadion zum Tragen kommt. Es geht ja bei dem Geschäftsbericht um das letzte Jahr im Happel-Stadion.

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Die Baukosten sind mit 54,4 Millionen etwas höher als die veranschlagten 53 Millionen. Das ist darauf zurückzuführen, dass man Investitionen, die nicht Teil des Stadionprojekts waren und die in den nächsten Jahren hätten getätigt werden müssen, schon im Stadionbau integriert worden sind. Dazu zählen eine verbesserte und UEFA-taugliche Beleuchtung und bessere Verkabelungen im Pressebereich.

Diese Kosten werden bedeckt durch das Crowdinvesting (3 Millionen), durch die Subventionierung (20 Millionen) und durch einen Bankkredit (32 Millionen).

Aus den Gewinnen dieser Saison wird einerseits der Stadionkredit vorzeitig zurück gezahlt (etwa 4 Millionen), der Rest wird in langfristige Maßnahmen (Nachwuchs) investiert.

Die Ausschüttung an die Rapid-Investoren beträgt im laufenden Jahr zwischen 3,5 und 4.5 %, je nach Laufzeit.

Popularität

Eine Erhebung aus dem Mai 2016 weist Rapid mit 25% als den populärsten Fußball-Verein Österreichs aus. So viel wie die RB und Sturm zusammen und etwa viel wie die Austria plus alle restlichen 6 Vereine der 10er Liga.

Rapid ist in allen Bundesländern unter den Top-3 der beliebtesten Klubs.

Verein – GmbH

Seit Juni ist alles, was Geld bringt in der GmbH vereinigt und finanziert dort die Mannschaften Rapid I und Rapid II. Beim Verein verbleibt der Nachwuchs und dieser wird durch die Einnahmen aus den Mitgliedsbeiträgen finanziert.

Die präsentierten Wachstumszahlen sind beindruckend, Rapid hat allein aus dem nationalen Wettbewerb mehr als 30 Millionen Umsatz erwirtschaftet.

Trainingszentrum

Ein wichtiges Zukunftsprojekt ist die Schaffung eines Trainingszentrums, bei dem es mehrere Optionen gibt. Die Präferenz gilt der Anmietung aller Trainingsplätze beim Happel-Stadion aber auch an andere Varianten in und um Wien wird gedacht.

An dieser Stelle wollen wir wieder an das „EwkiL-Trainingszentrum“ in Auhof erinnern. Es ist einer der weniger genutzten Flächen im 14. Bezirk. Auch entlang der Westbahnstrecke könnten Areale frei werden, die Fußballfeldern Platz bieten könnten.

Neuer Rapid-Fanshop in St. Pölten

Ab 5. Dezember eröffnet in St. Pölten ein neuer 100 m2 Fanshop in der Messestraße 1 (Abfahrt St. Pölten Süd).  Angeschlossen ist ein für alle drei Fanshops gemeinsames 1000 m2 Lager.

Martin Bruckners Finanzübersicht

Nach vier Jahren mit mehr als je einer Million negatives Vereinskapital erreicht Rapid heuer einen Gewinn von mehr als 10 Millionen.

Die Aktiva von Rapid bestehen aus dem Anlagevermögen (Stadion, ca. 57 Millionen) und dem Umlaufvermögen (Spielerwert, ca. 25 Millionen), also insgesamt rund 82 Millionen Euro.

Welchen Wert hat Rapid?

In diesem Zusammenhang wurde auch ein Schätzwert für Rapid angegeben, der bei mehr als 100 Millionen liegen dürfte. Vermutlich wird dann zu diesen realen Werten auch der Wert der Marke „Rapid“ dazu gerechnet.

Nehmen wir 130.000.000 als Wert, dann „besitzt“ jedes der 13.000 Mitglieder einen (unverkäuflichen) Anteil von 10.000 Euro und das, obwohl pro Jahr nur 100 Euro eingesetzt werden.

Bericht der Rechnungsprüferin Mag. Beate Hejtmanek-Ringeisen

Die Rechnungsprüferin erklärte das vielschichtige Prüfungsverfahren und entlastete den Vorstand.

Bericht des Präsidenten Michael Krammer

Michael Krammer stellte sein Team und die einzelnen Aufgabenbereiche vor.

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Der Rückblick auf die Jahre seit 2013 zeigte eine Verbesserung des UEFA-Rankings von Rapid von Rang 105 auf derzeit Rang 71 und auch, dass die Beliebtheit nach einer leichten Talfahrt wieder steigt und die Ablehnung sinkt.

Die Planung geht aber in Richtung eine nicht börsennotierten Aktiengesellschaft, deren Konstruktion bis zu nächst Hauptversammlung 2017 vorgelegt werden wird und ab 2018/19 umgesetzt werden kann.

Die Planungen eines zukünftig erfolgreichen Scoutings zielen auf die Rekrutierung der besten Talente aus unseren unmittelbaren Nachbarländern (CZ, SVK, HUN, SLO, CRO, MGR, SRB, MAZ) ab, deren Abgänger dann in ihren Heimatlängern (Beispiel: Szanto) als Botschafter für dieses Modell auftreten und aus diesem Ausbildungsszenario sich positive Impulse für die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft dieser Länder ergeben.

Ein wichtiger Meilenstein wird die Errichtung eines Trainingszentrums für alle Rapid-Mannschaften sein, als Magnet für die Top-Talente aus Zentraleuropa. Ein Patensystem bindet die einzelnen Jugendmannschaften an Mitglieder aus dem Präsidium. Petra Gregorits (U7-U10), Andy Kamper (U11-U14), Thomas Waldner (U15, U16), Gerhard Höckner (U18, Rapid II).

Eine interessante Folienfolge zeigt, dass je nach Geschäftsfeld nur ein Teil des vom Mitglied/Kunden/Partner eingesetzten Euro auch beim Verein bleibt. Im Merchandising ist es weniger als ein Viertel, was aber für eine Handelsspanne gleichzeitig einen außergewöhnlich hohen Wert darstellt.

Wachstum

In den kommen Jahren muss ein stetiges Wachstum angestrebt werden. Das kann durch Steigerung der Mitgliedernachfrage, durch Steigerung der Erlöse aus den Medienrechten erfolgen, es wird aber auch eine Variante einer Minderheitsbeteiligung an der Rapid AG/GmbH gedacht.

Insbesondere bei den Erlösen aus den Fernsehrechten steht es bei Rapid sehr schlecht, wenn man den internationalen Vergleich betrachtet. In allen vergleichbaren Ländern liegen die Einnahmen aus den TV-Rechten  deutlich höher, in Belgien sogar fast drei Mal so hoch als in Österreich. Dazu kommt, dass der Wert „11% kommt aus Fernsehgeldern“ ein durchschnittlicher Wert ist und bei Rapid sogar unter 5% liegt, dagegen die kleineren österreichischen Vereine deutlich über diesem Wert von 11 Prozent liegen.

Als Konsequenz auf diese für Rapid völlig unbefriedigende Situation wird aus der Sicht von Rapid bei den nächsten Vertragsverhandlungen gravierende Änderungen geben müssen, die bis zur Eigenvermarktung gehen können. Es könne nicht sein, so Krammer, dass man das Zugpferd bei den Einschaltziffern nicht leistungspropotional an den Einnahmen beteiligt.

Homepage

Die Homepage wird schrittweise auf Mehrsprachigkeit Richtung unserer neuen Zielmärkte in Mitteleuropa ausgebaut werden.

Durchführung der Wahl durch Direktor Kurt Dolinek

Es gab keine Veränderungen im Präsidium. Das Team wurde mit großer Zustimmung (ca. 96%) wieder gewählt; ebenso das Kuratorium und der Wirtschaftsprüfer.

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Änderungen in der Satzung des SK Rapid

Nach einem Entwurf, der gemeinsam mit Mitgliedervertretern und dem Präsidium ausgearbeitet wurde, kamen auch einige Änderungen in den Satzung zur Abstimmung, die allesamt angenommen worden sind.

Insbesondere wird in diesen Änderungen vorbereitet, dass an eine Verpfändung von Geschäftsanteilen an Kapitalgesellschaften gedacht wird aber dass eine solche Handlung nur nach Zustimmung der Hauptversammlung umgesetzt werden kann.

Es wurde auch die Möglichkeit geschaffen, dass Mitglieder über den Verein eine Aussendungen an alle Mitglieder durchführen können oder, dass eine solche Informationsweitergabe über die Homepage erfolgen kann.

Beirat

Der Mitglederbeirat des SK Rapid umfasst nach der durchgeführten Wahl die Mitglieder Sabine Karl und Paul Österreicher. Ersatzmitglied ist Stefan Singer.

Leider nicht ganz scharf, dafür aber sehr spontan, Sabine und Paul:

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Rapid-Mobil

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Auf der Seite www.rapid-mobil.at erfährt man alle Details zum Rapid-Mobilfunknetz. Eine Besonderheit ist die Möglichkeit einer eigenen Wunschnummer. Alle diese 10.000 Rapid-Nummern haben folgenden Aufbau:

0677-1899-xxxx

 

Eine der bereits kultigen Doppelkonferencen zwischen Andy Marek und Steffen Hofmann betrafen diese Wunschrufnummern. Nachdem Steffen die Rufnummer 0011 zugeteilt bekam, fragte Andy, wie Steffen jetzt auf die vielen Anrufe reagieren würde. Steffen schlagfertig, er würde eben so oft abheben wie Andy, wenn man ihn auf seiner Nummer anruft.

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Die Tarife

€ pM   Min   SMS    MB 

9,90  1000  1000  3000  50MB/s Rapid Mobil Heimvorteil
5,90  ----  ----  3000  50MB/s Rapid Mobil Heimvorteil-Data
9,90   200   200   200         Rapid Mobil Roaming (EU-Länder+NOR,LIE,ISL)
2,00                   100MB/s Rapid Mobil LTE-Speedpaket
3,90   300   300               Rapid Mobil Refill-Paket
3,90              3000  50MB/s Rapid Mobil Refill-Paket Daten
 
€ pM €/Min €/SMS  €/MB
0,00 0,039 0,039 0,009         Rapid Mobil Basic
0,00 0,039 0,039 0,009         Rapid Mobil Basic
2,00                    21MB/s Rapid Mobil Basic Speed Paket

Rapid-Mobil wird von ventocom.at betrieben, die auch die Allianz-Sim, Hot und Liwest mit Netz versorgt. Die Preise von Rapid-Mobil sind etwa gleich mit jenen von Hot aber deutlich unter jenen von Allianz-Sim, allerdings bietet Allianz-Sim zusätzlichen Versicherungsschutz für Handy und Tablet.

Das Tagebuch wird über eine solche Rufnummernportierung von einem anderen Provider zu Rapid-Mobil berichten.

Es ist wichtig, zu erwähnen, dass alle Gewinne, die ventocom.at aus diesen Subverträgen erlösen würde an Rapid ausgeschüttet werden.

Allfälliges

Es gab auch einige interessante Anträge aus den Reihen der Mitglieder im Punkt „Allfälliges“. Es wurde eine Neuorientierung des Kuratoriums angeregt, in dem dem Kuratorium selbst diese  Aufgabe zugeteilt wurde.

Es gab einen Antrag, dass Firmenlogos einen Respektabstand zum Rapid-Wappen haben sollen und sich nicht all zu sehr an dieses annähern dürfen. Dieser Antrag wurde nicht angenommen, denn der Antrag war zu wenig präzise formuliert.

Die Möglichkeit, dass Mitglieder einen Antrag auf Ehrenpräsidentschaft stellen können, wurde diskutiert. Wegen des besonderen Gewichts einer solchen Ehrenpräsidentschaft wurde aber die bisherige Regelung beibehalten, damit diese Rolle nicht inflationär vergeben wird (Statement Domenico Jacono (diesmal ohne Kapperl)).

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Das neue alte Präsidium

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Mein Eindruck

Ich vermute, dass es ohne den Druck dieser Hauptversammlung den fliegenden Trainerwechsel von Büskens zu Canadi nicht schon im November sondern erst nach der Herbstsaisone gegeben hätte. Dieser frühe Wechsel hatte zur Folge, dass die Unzufriedenheit über die aktuelle Lage dem neuen Trainerteam nicht angelastet werden konnte und sich daher das Präsidium an dieser Front freigespielt hat. Bei allen Teilnehmern an dem Abend war eine Aufbruchsstimmung zu spüren, die der neue Trainer mit seinen klaren Worten verbreitet hat. Man stelle sich dieselbe sportliche Situation mit Andy Müller im Amt vor. Damit wäre die 96-prozentige Zustimmung zur Wiederwahl des Vorstandes sicher nicht möglich gewesen.

In diesem Metier des Fußballs ist vieles möglich. Zum Beispiel hätte es unter Büskens nicht zu diesen drei schmerzlichen Niederlagen kommen müssen, denn die Spieler sahen sich durch den Wechsel von einem Tag mit einer neuen Situation und neuen Ansprüchen konfrontiert. Um das alles zu verinnerlichen und zu automatisieren, braucht es viel Zeit, Zeit, die man in der Winterpause gehabt hätte. Natürlich ist das reine Spekulation aber sowohl der als „alternativlos“ präsentiere Trainerwechsel im Sommer als auch jener vor drei Wochen hatten einen wesentlichen Anteil an unserer Misere.

Alle Beteiligten wollten sicher das Beste für Rapid. Leider weiß aber in der Vergangenheit niemand, was genau das ist, „das Beste“. Wer würde sich nicht den Platz des Vorjahres zu dieser Zeit zurück wünschen, einer Zeit, die man meinte mit deutscher Power überbieten zu können. Heute wissen wir, wie gut eigentlich die gering geschätzte Vergangenheit war, oder nicht? Heute würden wir uns alle wünschen, diese beiden Trainerablösen wären nie passiert und man Zoki die Chance einer weiteren Saison im neuen Stadion gegeben hätte.  Dass es sich nicht wie gewollt entwickelt hat, ist nicht untypisch für nicht wirklich planbare Bereiche wie es „Erfolg im Fußball“ ist. Vielleicht zeigt uns Damir Canadi, dass man ihn doch herbeiarbeiten kann, den Erfolg.

Links

Rapid-Sturm

1:2 (1:1)

Was hätten Trainer, Trainerassistenten und Tormanntrainer gegen diese beiden Tore machen können? Gar nichts! Am ehesten muss man sich fragen, ob es zu dieser Freistoßsituation zum 0:1 hätte überhaupt kommen müssen.

Der Grund für diese Niederlage sind wir leider selbst, denn solche Gegentore können immer passieren. Aber Rapid ist einfach zu schwach im Sturm um seinerseits Tore erzielen zu können, das muss man sich eingestehen. Und diese Schwäche werden wir nicht allzu bald los werden, denn die Optionen im Sturm wurden uns durch Fehlentscheidungen Andy Müller langfristig verstellt.

So elegant Osa bei Rapid II agiert, bei diesem ersten Einsatz in der Kampfmannschaft war er etwas nervös. Einige Aktionen sind gelungen, einige sind total daneben gegangen. Daher richtigerweise Austausch in der Halbzeit.

Trainer Canadi stellt sehr variabel auf. Ich finde, dass das langfristig die bessere Variante gegenüber einer festen Aufstellung ist.

Meine Begründung ist folgende: Bei einer gleichbleibenden Aufstellung in einer Bestbesetzung gibt es zwei Probleme: Wenn sich ein Spieler eine Verletzung oder Sperre zuzieht, trifft es immer den jeweils besten Spieler auf dieser Position, denn die anderen sitzen ja auf der Bank. Und das zweite Problem ist, dass die nicht eingesetzen Spieler wenig bis keine Spielpraxis haben und eventuell sogar untermotiviert sind.

Unsere aktuelle Situation mit der Verletztenliste ist nicht einmal so untypisch für den Trend zur Bestbesetzung. Es verletzten sich die jeweiligen (überspielten) Führungsspieler und das schwächt die Mannschaft ganz besonders. Würde rotiert worden sein, hätte es statistisch auch die anderen Spieler getroffen und dadurch wäre die Schwächung nicht so schwerwiegend ausgefallen und vor allem: alle Spieler fühlen sich mehr zum Team gehörig, weil alle anteilig eingesetzt werden.

Eine These ist, dass niemand eine Niederlage mehr fürchtet als der Trainer, weil er mehr als andere vom Verlauf des Erfolgs abhängt. Daher diese Tendenz zur „Bestbesetzung“, die sich aber bei einer langen Verletzten-Liste ins Gegenteil verkehren kann. Bei einem eher auf Rotation ausgerichteten Besetzungsschema hat man vielleicht nicht immer die beste Besetzung aber man hat motivierte Spieler und langfristig auch weniger schmerzhafte Verletzungsfälle.

Lieber Helge, auch den Torleuten würde eine Rotation gut tun.

Ambiente

Im Ranking der Fankultur in der Bundesliga sollte man an dieser Stelle die Grazer hervorheben. Als einzige Fangruppierung haben es die Grazer geschafft, den Auswärtssektor zu füllen und Rapid bei diesem Spiel mit 26.200 Zuschauern ein fast ausverkauftes Stadion vermelden konnte.

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20 Jahre Tornados

Eine beeindruckende dreiteilige Choreografie der Tornados eröffnete das Spiel.

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Unser Fanblock spielt in einer Liga, von der wir uns spielerisch immer mehr entfernen.

Punschstand

Der Block-West lädt am 9./10. Dezember zum Punsch beim Stadion.

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Links

Genk-Rapid

1:0 (1:0)

genk1

Ist es nicht sonderbar, dass man trotz der beiden Auftaktniederlagen unseres Trainers Damir Canadi so etwas wie eine positive Entwicklung verspürt? Laut Analyse des Fernsehens ist ein neuer Rapid-Trainer noch nie so schlecht gestartet. Einen Trainer zu sehen, der nicht mit verschränkten Armen am Spielfeldrand steht und einfach nur beobachtet, sondern einer, der mit seinem Mannschaft spricht und den Spielern immer und immer wieder erklärt, wie er sich ein erfolgreiches System vorstellt, das gibt Hoffnung.

Damit aber ein taktisches System von der Mannschaft auch gespielt wird, ohne groß an eine Vorgabe des Trainers denken zu müssen, wird wohl einige Zeit vergehen; eine schmerzliche Zeit, weil nicht alles gleich so funktionieren wird, wie man es sich von Ergebnis her vorstellt.

Ein Schmunzeln hat mit ein Sager aus einem Canadi-Interview entlockt, der etwa so gelautet hat: „…Glück und Pech gibt’s für mich nicht…“.

Nun es gibt aber den Zufall und das ist schwer zu bestreiten.

Zufälle sind nicht vorhersagbare Ereignisse, und ein Fußballspiel besteht eigentlich aus einer großen Zahl von Aktionen, vom Ankick bis zum Elfmeter, jede mit einer sehr großen Zufallskomponente.

Jede Mannschaft muss diese Zufälligkeiten in Sekundenbruchteilen zu ihrem Vorteil nutzen. Je schneller sie das kann, desto mehr Chancen kann sie sich erarbeiten. Aber es sind immer nur Chancen.

„Glück“ und „Pech“ sind eigentlich nur Interpretationen von Zufall im Zusammenhang mit der eigenen Situation. Wenn der berühmte Ziegelstein vom Dach fällt und Dich beschädigt, dann ist das „Pech“, wenn er aber neben Dir auf den Boden fällt, ist das „Glück“ und wenn es ein paar Häuser weiter passiert – oder gar in China – ist es nichts als Zufall, weil es Dich nicht betrifft. Da aber bei einem Spiel beide Teams in exakt derselben Rolle sind, ist das Glück des einen immer auch das Pech des anderen.

Canadi wollte wahrscheinlich zum Ausdruck bringen – was viele so meinen, dass man „Glück erzwingen“ könne, man also etwa durch konsequentes Training und Lernen zufällig entstehende Situationen eher zu seinem Vorteil nützen kann. Das ist statistisch richtig, also in einer großen Zahl beobachteter Fälle, kann man die „Tendenz zum Glück“ verstärken. Nicht aber muss das in jedem einzelnen Fall zutreffen. Und daher kann man immer nur die Wahrscheinlichkeit für Erfolg erhöhen aber nie Erfolg garantieren. Daher sind auch die ziemlich krampfhaften Titel-Sager bei Rapid, von den Fans aufwärts bis zum Präsidenten eine Illusion und wirken eher verkrampfend.

Wir haben dazu Florian Sturm befragt und er meinte, dass im Teamgefüge der Mannschaft von 2005 einfach alles gepasst hat. Zum Beispiel hat der damalige Trainer Pepi Hickersberger weniger Wert auf eine bestimmte taktische Ausrichtung gelegt; so etwas habe man nicht trainiert. Aber eines hat der Trainer verstanden, nämlich alle Spieler des Kaders bestens zu motivieren, möglicherweise, in dem er ihnen Freiräume gab, die ihre Qualitäten zur Entfaltung bringen konnte. Und das heißt nun nicht, dass Erfolg nur so wie damals zustande kommen muss; es muss einfach dieses Einvernehmen innerhalb des Team passen, warum auch immer.

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Und wir wünschen es Damir, dass er mit seiner Methode das „Glück biegen“ kann; zu unseren Gunsten natürlich!

Apropos „Glück und Pech“: der Spielbericht von Rapid erwähnt gar nicht, dass Louis Schaub ja ein Tor erzielt hat aber dieses Tor wegen eines angeblichen Fouls nicht gegeben wurde. Und das Tor von Genk hätte wegen einer vorangegangenen (aber schwer zu erkennenden) Abseitsposition nicht gegeben werden müssen. Man sieht, Glück und Pech, Sieg und Niederlage können beim Fußball sehr knapp beieinander liegen. Es hätte auch ganz anders ausgehen können.

Schon am Sonntag gibt es die nächste Bewährungsprobe für Damirs taktische Überraschungen. Wir sind zuversichtlich!

Im Bild: Florian und Damir Canadi am Flughafen von Maastricht.

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UEFA-Wertung

So hat die UEFA-Wertung vor diese Donnerstags-Runde ausgeschaut:

14 Greece  4.400 6.100 6.200 5.400 3.800 25.900 3/ 5
15 Croatia 4.375 4.375 6.875 4.500 5.125 25.250 1/ 4
16 Austria 2.250 7.800 4.125 3.800 6.375 24.350 3/ 4
17 Romania 6.800 6.875 5.125 2.250 2.100 23.150 2/ 5

und so nach diesem Donnerstag

14 Greece  4.400 6.100 6.200 5.400 4.400 26.500 3/ 5
15 Croatia 4.375 4.375 6.875 4.500 5.125 25.250 1/ 4
16 Austria 2.250 7.800 4.125 3.800 6.625 24.600 3/ 4
17 Romania 6.800 6.875 5.125 2.250 2.900 23.950 2/ 5

Österreich konnte wegen des Unentschieden von RB 0.25 Punkte gegenüber Kroatien aufholen, da aber nur mehr eine Runde zu spielen und ein internationale Überwintern österreichischer Mannschaften nicht zu erwarten ist, sind die noch immer fehlenden 0.65 Punkte nur dann aufzuholen, wenn die drei drei österreichischen Teams einen Sieg und ein Unentschieden erreichen. Unmöglich wäre es nicht, da man davon ausgehen kann, dass die jeweiligen Gegner – das Rennen ist ja schon gelaufen – nicht mit größtem Einsatz auf Sieg spielen und eventuell auch ihre Stars schonen werden.

Die Reise

Frühstück im Cafe beim Terminal 1

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Die Organisatoren, Michael Federspiel und Elisabeth Nemec

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Links

Rapid-Viertelstunde vom 25.11.

  • Rapid-Spieler überraschen Fans (Steffen Hofmann, Louis Schaub)
  • Grün-Weiß unterm Hakenkreuz
  • Im Gespräch mit Helge Payer
  • Link zum Video

Rapid-Weihnachtsfeier 2016 – Vorbereitungen

Seit 2004 besuchten wir alle Weihnachtsfeiern mit Rapid und alle waren in der Pyramide in Vösendorf. Davor waren diese Weihnachtsfeiern im Gasometer, in der Stadthalle, im Hotel Wimberger. Und noch früher hat auch der Klub der Freunde bei der Organisation dieser Feiern mitgeholfen.

Die Weihnachtsfeier 2016 ist eine Premiere. Erstmals – und wohl für die nächsten Jahrzehnte – findet sie in der Röhre des Stadions statt. Sie wird – wegen des begrenzten Platzes – zweiteilig sein, der erste Durchgang ist den Sponsoren und VIP-Gästen vorbehalten und wird am Dienstag, den 13. Dezember stattfinden. Der zweite Teil ist für die Mitglieder und findet am Montag, den 19. Dezember statt.

(Ich weiß, es geht organisatorisch wahrscheinlich nicht anders aber diese symbolische Spaltung der Rapid-Familie geht unaufhaltsam weiter.)

Was sich nicht geändert hat, ist die Jahreszeit und der Umstand, dass man für gute Karten frieren muss – aber das kann sich in Zukunft klimabedingt noch ändern. Der Wettergott ist gnädig. Es wird etwa 2 Grad kalt sein und es wird nicht regnen. Ob es für die Wartenden eine Art Unterstand geben wird und eine Toilette, weiß man nicht; vielleicht. Jedenfalls steht das modernste Stadion Österreichs daneben.

Wir werden uns wieder anstellen.

Hier zwei Bilder von unserer ersten Weihnachtsfeier 2004 in der Pyramide:

Die Meistermannschaft

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Wer erkennt ihn?

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Ein Rückblick

Weihnachtsfeiern gibt es wahrscheinlich solange es Rapid gibt. Durch die Zusammenarbeit mit Domenico Jacono kann ich einige historische Weihnachtsfeiern benennen. In den Anfängen des Klubs der Freunde veranstaltete dieser die Weihnachtsfeiern um dann später zu einem Sponsor zu werden.

1953 Kochmanns Stephanie-Säle (ehem. Gasthaus »Zur Schmelz«)
1955 Zum Spatz (Veranstaltet vom Klub der Freunde)
1956 Zum Spatz (Veranstaltet vom Klub der Freunde)
1958 Grünes Tor (Veranstaltet vom Klub der Freunde)
1960 Grünes Tor (Veranstaltet vom Klub der Freunde)
1980 Poldis Gumpoldskirchner Grill-Stuben
1982 Baumgartner Casino
1993 Restaurant Laaerwald
1993 Restaurant Edinger (Nachwuchs)
1993 Scandic Crown Hotel
1994 Schutzhaus am Ameisbach (Klub der Freunde für den Nachwuchs)
1994 Baumgartner Casino
1995 Schutzhaus am Ameisbach (Klub der Freunde für den Nachwuchs)
1996 Hotel Wimberger
1996 Rathauskeller
1997 Hotel Wimberger
1999 Hotel Wimberger
1999 März-Ring/Stadthalle
2002 Gasometer (BA-CA Halle)
2004-2015 Austria Trend Eventhotel Pyramide

Ein Textbeispiel aus dem Jahr 1994 (Grünzeug 356) zeigt, dass es damals einen Spendenaufruf für die Weihnachtsfeier für den Nachwuchs gab. Die Feier wurden mit 35.000 Schilling unterstützt.

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Originaltext der Einladung von Andy Marek

Wertes Mitglied des SK Rapid!
Kurz vor dem Heiligen Abend ist es uns wie jedes Jahr eine große Freude, möglichst viele der treuesten Rapid-Anhänger, nämlich die Vereins-Mitglieder, bei unserer Weihnachtsfeier begrüßen zu dürfen.
Die Weihnachtsfeier des SK Rapid findet am
Datum: Montag, dem 19. Dezember 2016
Beginn: Einlass: 18:00 Uhr – Beginn: 19:30 Uhr
Ort: Allianz Stadion (Gerhard-Hanappi-Platz 1, 1140 Wien) statt.
Wie jedes Jahr erwartet Dich ein Aperitif, ein 4-gängiges Menü mit einem Getränk und einem Kaffee, sowie das traditionelle Rahmenprogramm mit Gästen aus der Showbranche.
Der Unkostenbeitrag für die Weihnachtsfeier beträgt € 60,– inklusive Parkplatz. Vereinsmitglieder können wie gewohnt zum gleichen Preis auch eine Eintrittskarte für eine Begleitperson erwerben. Da die Nachfrage nach Eintrittskarten zu unserer Weihnachtsfeier besonders groß ist, möchten wir Dich darauf hinweisen, dass unser Vorverkaufsablauf gleich wie im Vorjahr gestaltet ist:
Am Samstag, dem 3. Dezember 2016, haben ab 09:00 Uhr zuerst alle jene Rapid-Mitglieder ein Vorkaufsrecht, die direkt zu uns in den Fancorner, Gerhard-Hanappi-Platz 1, 1140 Wien, kommen.
E-Mail-Bestellungen nehmen wir an diesem Tag ab 11.00 Uhr unter weihnachtsfeier@skrapid.com – so lange Plätze verfügbar sind – entgegen. (Achtung! E-Mailadresse ist vorher nicht aktiv!).
Wir freuen uns darauf, diesen Abend gemeinsam mit Dir verbringen zu können, und verbleiben
mit grün-weißen Grüßen
SK Rapid
Andy Marek
(Dir. SK Rapid Klubservice und Events)

Florian Sturm präsentiert den Allianz-Drive

Es war ein ganz besonderer Abend im Kulturschmankerl! Dass sich die Wege eines Computerclubs mit denen eines Fußballstars kreuzen, ist schon ein seltenes Ereignis, über das wir hier zusammenfassend berichten. Die Details zu den Inhalten „Allianz Drive“, und „Fahrtenbücher“ senden wir in getrennten Berichten (siehe Links).

Für die Rapid-Anhänger unter unseren 28 Besuchern war unser Vortragender Florian Sturm (österreichischer Fußballmeister mit Rapid), ein wichtiges Motiv, zu kommen. Alle Teilnehmer erhielten von Florian neben Unterlagen über die Versicherungsangebote einen Kugelschreiber mit integriertem 4-GB-USB-Stick!

Florian Sturm stellte uns im Rahmen des Clubabends den Allianz Drive vor und gab uns Einblicke in die Welt der Versicherungen. Franz berichtete über einen längeren Test mit diesem Allianz Drive und zeigte im Vergleich, welche Möglichkeiten es sonst noch für digitale Fahrtenbücher gibt. Im Bild Florian Sturm bei seinem Vortrag…

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…und hier seine Zuhörer

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Florian zeigte uns, welche Eigenschaft dieser „Allianz Drive“ hat und dass sein eigentlicher Vorteil in der Kombination mit einer Versicherung liegt (Siehe eigener Bericht). Dass die Aufzeichnung von Daten als durchaus problematisch gesehen wird, zeigten die Diskussionsbeiträge. Wir werden diesen Aspekt im Rahmen der Digital Society diskutieren.

Weiters stellte uns Florian verschiedene Versicherungsprodukte vor. Hier eine Auswahl (die Links führen zu den Seiten der Allianz, manche davon mit Tarifrechnern).

Ein Beispiel, das eindrucksvoll gezeigt hat, wie wichtig es ist, nicht unterversichert zu sein: nehmen wir an, ein Eigenheit hätte den Wert von 300.000,- Euro und wäre für 150.000,- Euro versichert, also unterversichert. Wie viel bekommt der Versicherte, wenn das Haus beispielsweise komplett abbrennt? Richtige Antwort: 75.000,- Euro.

Allianz-Rapid-ClubComputer-Quiz

Die Fragen 2 und 3 sollten unsere Aufmerksamkeit für eine Vorsorge durch Versicherungen erhöhen:

  1. Wann wurde Rapid zum vorletzten Mal österreichischer Fußballmeister?
    A: 1996 B: 2005 C: 2008 D: 2011
  2. Angestellter, 45 Jahre, verheiratet, Bruttoeinkommen 2.400 €, hat einen Arbeitsunfall und ist anschließende zu 40% invalid. Mit welcher monatlichen Rente von der AUVA kann er maximal rechnen?
    A: ca. 850€, B: ca. 1.200€ C: ca. 650€ D: ca. 1.600€
  3. Wie hoch sind in etwa die gesamten Prozesskosten bei einem Streitwert von 5.000€?
    A: ca. 500€, B: ca. 2.000€ C: ca. 4.000€ D: ca. 7.000€

Der Gewinner mit drei Richtigen (B, C, D) war unser Mitglied Joachim, der mit zwei Eintrittskarten für das Spiel Rapid-Sturm am kommenden Sonntag im Allianz-Stadion belohnt wurde.

Es gab durchwegs positive Rückmeldungen. Die Mischung aus einer Firmen- und Produktpräsentation und der Darstellung alternativer digitaler Fahrtenbücher hat durchaus Anklang gefunden.

Warum wird jemand Allianz-Kunde?

Zwischen Rapid und Allianz gibt es seit zwei Jahren eine Kooperation, die sich insbesondere im Namen „Allianz-Stadion“ zeigt, und unser Clubabend war eine Aktivität im Rahmen dieser Kooperation. Als äußeres Zeichen erhalten deklarierte Rapidler unter den Allianz-Kunden ihre Polizzen mit einem Rapid-Logo ausgefolgt. Es mag „Ungläubigen“ etwas sonderbar vorkommen, aber für Rapidler kann so ein Detail durchaus ein Motiv sein, zur Allianz zu wechseln. Bei uns war das eher ein Zufall.

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Bitte wendet Euch für alle weiteren Fragen an

Florian Sturm
Allianz Elementar Versicherungs AG
Kunden Center Wien VBR 3
Hietzinger Kai 101 – 105
1130 Wien
florian.sturm{at}allianz.at
059009-88736
+43-664-2231093

Links

Im Bild Florian & Florian

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RB-Rapid

2:1 (2:0)

Viel Arbeit wartet auf Canadi und sein Team.

Bei keinem Spiel mit Zoki waren wir in Salzburg so chancenlos. Und es waren durchaus viele Spiele, teilweise sehr ansehnliche Begegnungen. Rapid-Charly, den wir beim Stadionausgang getroffen haben, hat sich noch erinnert, wann er zuletzt ein so trostloses Spiel gesehen hat: es war das 6:1 vom 28.4. 2002, damals gegen Austria Salzburg, das Steffen Hofmann, als junger Spieler von Lothar Matthäus geholt, gerne mit dem Spruch „was hab ich mir da angetan“ erwähnt.

Es ist schon eine Art Langzeit-Tief in dem sich Rapid befindet, mit der nicht zu adäquat ersetzten linken Flanke mit Stangl und Kainz, mit dem Ballast neuer Spieler, die nicht „eingeschlagen“ haben und zu denen sich der neue Trainer schon klar positioniert hat, indem er in einem Interview gesagt hat, dass bei gleicher Leistung jedenfalls der österreichische Spieler den Vorzug bekommen wird, eine Hoffnung für nachrückende Spieler von Rapid II. Und man hat Damir Canadi auch schon beim später abgesagten Spiel von Rapid II gegen Parndorf gesichtet.

Eine sehr gute Analyse zur Situation von Rapid findet sich im Bericht von weltfussball.at: „Folgenschwere Sündern der Rapid Führung“.

Ambiente

Fußball ist längst nicht nur das Spiel am Rasen. Der Wettbewerb spielt sich auf vielen Fronten ab und je nach Gesichtspunkt steigt Rapid an allen diesen Nebenfronten als gefühlter Sieger aus – nur nicht am Platz.

Dass Rapid die meisten Fans mobilisieren kann, muss man nicht erst wiederholen. Wie sich die Manager des Rhetortenklubs abmühen, so etwas wie Stimmung erscheinen zu lassen, erscheint fast schon ein bisschen peinlich. Die Klatschen im Stadion sollen ein empathieloses Eventpublikum mit mehr Lautstärke auszurüsten.

Die beiden Stadionsprecher als Animateure, kombiniert mit der ständig übersteuerten Tonanlage wollen eine Stimmung herbeireden, der das Publikum nicht folgt. Eine Blitzumfrage an die Salzburger rund um unseren Sitplatz ergab, dass die nicht einmal wissen, wer diese beiden Möchtegern-Stimmungsmacher sind. Eine sonderbare Beziehungslosigkeit zwischen Verein und Anhänger.

Wahrend unsere Konkurrenten es nicht schaffen, ihre Erfolge in Akzeptanz beim Publikum umzusetzen, schafft es Rapid nicht, die auf allen Fronten vorhandenen Potenziale inklusive Geld auf den Rasen zu bringen. Man kommt sich vor wie mit einem Ferrari auf Glatteis – man bringt die PS nicht auf die Straße.

Manchmal beklage ich, dass der Rapid-Fanblock wenig spielbezogen agiert. Heute habe ich aber gesehen, dass man manche Spiele eher mit einem „Neutral-Support“ ertragen kann. Erwähnenswert – neben dem obligaten Rauchspektakel zu Beginn des Spiels und am Beginn der Rapid-Viertelstunde – dass man die Mannschaft trotz dieses enttäuschenden Spielstils dezent verabschiedet hat, fast so, wie man ein Kind motiviert, trotz eines Fünfers nicht den Kopf hängen zu lassen. Denn die Anspannung und auch ein Wille, das Spiel noch zu egalisieren, war dem Team in der Schlussphase anzusehen.

Choreografie bei Spielbeginn…

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…und was davon überbleibt:

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Eine kleine Spielverzögerung gabs zu Spielbeginn, weil sich einige in der Dosis der Rauchtöpfe vertan haben. Gleichzeitig dient uns dieses Nebelbild, den Mantel des Schweigens über dieses Spiel zu legen.

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Spruch des Tages von den Tornados:
„TR96 Sezione depapat einesaufen“
Diese immer wieder anzutreffende Selbstironie scheint in solchen Situationen eine der Möglichkeiten zu sein, die Trostlosigkeit des Spiels zu ertragen.

Im gemütlichen Rapid-Bus lässt es sich gut reisen. Kurze Pause beim Parkplatz in Viehdorf, Pause am Mondsee,

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Plaudern über „Gott und die Welt“, prächtiges Föhnwetter.

Wir wohnen mit Elnaz im selben Haus und treffen uns zufällig in derselben Reihe 6, Stiege 5 in Siezenheim. Im Bild Elnaz, Janine, Peter und Janos.

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Die Heimfahrt ist flott und mit einer Pause in Allhaming sind wir um 23:00 zu Hause. Der Spruch des Tages für das „Opfer des Tages“, Heinz: „Von Hietzing bis zum Praterstern, immer wieder Straßenkehr’n.“ (selbstverständlich immer einer passenden Rapid-Gesangsmelodie hinterlegt; und viele andere, die ich mir leider nicht gemerkt habe). Heinz erträgt seine Rolle tapfer, mit einer ordentlichen Ration Bier.

Einen Tag vor dieser Begegnung hat Vea Kaiser im Kurier in ihrem Artikel „Glaube, Liebe, Hoffnung“ ihre Beziehung zu Rapid beschrieben; sehr schön! Es wäre uns aber lieber gewesen, wenn diese Worte „…gar nicht schießt“ nicht gar so genau zugetroffen hätten wie im gestrigen Spiel.

Links

Rapid-Viertelstunde vom 18.11.

Nicht vergessen

Morgen 18:00 Clubabend mit Florian Sturm. Es geht um den „Allianz-Drive“, eine Sicherheitseinrichtung und gleichzeitig Fahrtenbuch für das Auto.

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Weitere Informationen

Florian Sturm stellt „Rapid-Drive“ vor

Gerade weil es nicht oft vorkommt, dass wir im Straßenverkehr Hilfe brauchen, verlassen wir uns gerne darauf, „dass eh nichts passieren wird“. Und wenn doch?

Mir ist die Werbung über den „Allianz-Drive“ im Rapid-Magazin und in den Stadionzeitungen gleich aufgefallen, weil dieser kleine Stecker genau in diesen Notfällen hilfreich sein kann und ich informierte mich über die Bezugsmöglichkeiten für diesen Pannenhilfe-Stecker. Andreas, ein Top-Rapid-Fan, vermittelte einen Kontakt zum Betreuer von Rapid-Kunden bei der Allianz, Florian Sturm.

Florian Sturm wurde drei Mal österreichischer Meister (zweimal mit Tirol, einmal mit Rapid). Im Bild Florian Sturm im Rapid-Dress, daneben der Rapid-Drive.

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[Ich nenne diesen Stecker in der Folge „Rapid-Drive“, weil ich ihn im grünen Rapid-Look gekauft habe.]

Jeder, der mit einem Kraftfahrzeug unterwegs ist, kann sich mit diesem Rapid-Drive etwas sicherer fühlen.

Es wird in Zukunft sogar verpflichtend sein, dass neue Fahrzeuge mit einer solchen fest-verbauten Sicherheitseinrichtung ausgestattet sind. Bis es aber soweit ist, werden sicher noch viele Jahre vergehen. Und in dieser Zeit schließt der Rapid-Drive eine Lücke.

Florian Sturm, Rapid-Betreuer bei Allianz

Wie Ihr wisst, ist Florian Sturm nach Beendigung seiner Profi-Karriere in den Versicherungsbereich gewechselt und betreut und berät alle Rapidler in Versicherungsfragen, auch über den neuen Rapid-Drive. Ich stellte Florian unseren Computer-Club vor und lud ihn ein, über die Möglichkeiten dieses nützlichen Zubehörs zu referieren.

Am Dienstag, 22. November ist es soweit und Florian wird uns in den „Katakomben von Simmering“ besuchen und uns Wissenswertes über die Allianz-Kooperation mit Rapid allgemein und über den Rapid-Drive im Besonderen erzählen. Hier ein Bild von Florian Sturm bei der Rapid-Veranstaltung „Doppelpass“ vom 10. November.

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Da sich auf diesem Gebiet der Fahrzeug-Navigation eine Überschneidung von Computer-Technologie und Fußball ergibt, dachte ich, dass diese Veranstaltung nicht nur für Computer-Interessierte oder für Interessenten an der GPS-Navigation sondern auch für Fußball-Fans von Interesse sein könnte, die sehen wollen, wie sich Spieler nach ihrer aktiven Karriere verändern.

Was kann also der Rapid-Drive?

Ich habe den Rapid-Drive schon einige Zeit in Betrieb und bin davon beeindruckt. Drive in Zigarettenanzünder einstecken und man ist startklar. Lediglich eine einmalige Aktivierung am PC oder am Handy ist erforderlich. Aber ansonsten benötigt der Drive keine weitere Bedienung. Es empfiehlt sich aber, die Handy-App zu installieren, weil sie eine Menge nützlicher Zusatzfunktionen enthält.

Rapid-Drive als mitfahrende Notrufsäule

Wenn man während der Fahrt in eine Notsituation gerät und Hilfe braucht, genügt ein Druck auf den roten Knopf des Drive und es wird automatisch Hilfe gerufen. Unfälle, die mit einer plötzliche Abbremsung des Fahrzeugs verbunden sind, lösen diesen Hilferuf automatisch aus, weil in dem Drive ein Crashsensor eingebaut ist.

Rapid-Drive als Fahrtenbuch

Es ist aber nicht so, dass der Drive einfach nur ein Notruf-Knopf ist, der im Falle eines Falles Hilfe holt; alle getätigten Fahrten werden aufgezeichnet und stehen sowohl über eine Handy-App als auch über ein Web-Interface zur Verfügung. Es ist also ein perfektes Fahrtenbuch, das schriftliche Aufzeichnungen entbehrlich macht. Man muss nur in einer Fahrtentabelle markieren, welche Fahrten privat und welche beruflich sind und erhält dann den richtigen Ausdruck.

Rapid-Drive Tools

Die Handy-App zum Drive enthält auch Kleinigkeiten und zeigt etwa den aktuellen Standort des Wagens und gleich auch den Weg dorthin auf einer Landkarte an. Sie zeigt auch alle Tankstellen in der Nähe und erlaubt das Ausfüllen von Parkscheinen.

Was der „Smiley-Score“ ist, darauf bin ich nicht gekommen, bei mir ist er 8/10. Florian Sturm wird uns diese Details beim Clubabend erklären.

Nachteile?

Klar, was ist schon perfekt! Es gibt natürlich viele Dinge, die einem Benutzer weniger gefallen. Und wir werden Euch diese Beobachtungen auch zeigen. Man kann aber damit rechnen, dass viele dieser Kinderkrankheiten bei zukünftigen Softwareupdates verschwinden werden.

Einladung

Wen also dieser Drive oder wen die Begegnung mit Florian Sturm (am besten natürlich beides) interessiert, laden wir zu unserem Clubabend ein. Florian wird uns sicher auch Details aus seiner Zusammenarbeit mit Rapid erzählen.

  • Veranstalter ClubComputer (Wir bewegen uns seit 30 Jahren mit unseren Mitgliedern wie eine Selbsthilfegruppe im Computer-Dschungel)
  • Dienstag, 22. November 2016, 18:00
  • Kulturschmankerl, Simmeringer Hautpstraße 152, 1110 Wien
  • Öffis: U3, eine Station 6 oder 71 stadtauswärts, Stadion Fickeystraße
  • Parken: Kurzparkzone bis 18:00. WiPark-Garage „Simmeringer Platz“, Einfahrt am Anfang der Kaiserebersdorfer Straße, vorfahren im linken Seitengang bis zum Schild „Simmeringer Hauptstraße 152“) Aufgang vor dem Lokal.
  • Vortragsthema: Fahrtenbücher mit Schwerpunkt Allianz-Drive
  • Anmeldeformular